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Trinkwasseruntersuchungen

Die periodische mikrobiologische Eigenkontrolle des Trinkwassers erfolgt grundsätzlich zweimal jährlich. Gemäss Untersuchungsbericht vom 01. September 2020 ergab die Untersuchung der vier Proben aus dem Grundwasserpumpwerk Hofwiese und dem Versorgungsnetz der Wasserversorgung Tegerfelden durch das kantonale Amt für Verbraucherschutz einen einwandfreien Befund.

Aus dem neusten Bericht des Nationalen Grundwasserbeobachtungsprogramms NAQUA gingen folgende Daten hervor:

-Die Probe wies eine ungenügende Qualität auf bezüglich Chlorothalonil-Metabolit R471811 0.34 µg/l (Höchstwert = 0.10).

- Die Konzentration der Chlorothalonilsulfonsäure R417888 liegt mit 0.037 µg/l (Höchstwert = 0.10) in einem unbedenklichen Bereich.

- Der Nitratgehalt beträgt 23 mg/l (Höchstwert = 40 mg/l)

- Die Herkunft des Wassers ist 100% unbehandeltes Grundwasser

Da es für Konsumentinnen und Konsumenten schwierig zu verstehen ist, dass Trinkwasser trotz einer Höchstwertüberschreitung konsumierbar sein kann, erklärt das Amt für Verbraucherschutz in seinem Bericht, dass der Höchstwert für Chlorothalonil-Abbauprodukte in Trinkwasser vorsorglich festgelegt ist.

Er gilt aufgrund der Eigenschaften der Muttersubstanz (Chlorothalonil). Er beruht hingegen nicht auf einer substanzspezifischen Bewertung der verschiedenen Abbauprodukte. Eine Höchstwertüberschreitung bedeutet deshalb nicht, dass eine unmittelbare Gesundheitsgefährdung besteht. Das Wasser kann auch im Fall einer Höchstwertüberschreitung weiterhin uneingeschränkt als Trinkwasser verwendet werden.

Auch für die Verwendung in Lebensmittelproduktionsbetrieben bestehen keine Einschränkungen seitens der kantonalen Lebensmittelkontrollstellen. Es sind aber Massnahmen erforderlich, damit längerfristig wieder alle Anforderungen an das Trinkwasser eingehalten sind. Die wichtigste übergeordnete Massnahme stellt das Anwendungsverbot für Chlorothalonil-haltige Pflanzenschutzprodukte dar, das seit dem 1. Januar 2020 schweizweit gilt. Die Wiederherstellung einer einwandfreien Trinkwasserqualität wird voraussichtlich erst längerfristig möglich sein.



Datum der Neuigkeit 5. Jan. 2021